Zu hohe Forderungen? Drei FC-Bayern-Triplesieger sind aktuell vereinslos
Stand: 24.07.2026, 13:10 Uhr
Die Vorbereitung auf die neue Saison hat längst an Fahrt aufgenommen. Dies gilt nicht für die vereinslosen Spieler, darunter hochkarätige Ex-Profis des FC Bayern.
München – Sämtliche Fußball-Profi-Vereine haben die Vorbereitung auf die Spielzeit 2026/27 gestartet. Der FC Bayern zählte dabei zu denjenigen, die die neuen Herausforderungen am spätesten angegangen sind (erstes Teamtraining am 21. Juli). Der Grund dafür liegt darin, dass die meisten Münchner Profis bei der WM 2026 mitgemischt haben. Diese werden nun schrittweise in Abhängigkeit vom Erfolg der jeweiligen Nationalteams beim Rekordmeister zurückerwartet. Es gibt aber auch Fußballer, die aktuell außen vor sind, weil sie derzeit kein Arbeitsverhältnis besitzen, darunter erstaunlich viele prominente Ex-Bayern-Spieler.

Zu diesen vereinslosen Profis zählt der deutsche Nationalspieler Leon Goretzka, der sich in der vergangenen Saison noch auf Triplejagd mit dem FC Bayern befand. Obwohl die Weltmeisterschaft in Nordamerika für ihn auch persönlich äußerst unbefriedigend verlaufen ist, gibt es für den 31-Jährigen offensichtlich genügend Interessenten. Er wurde in den vergangenen Monaten regelmäßig mit Topvereinen aus England, Spanien und vor allem Italien in Verbindung gebracht.
Goretzka mit hohen Handgeldforderungen
Bislang kam es allerdings zu keiner Einigung mit einem der Klubs. Hauptverantwortlich dafür sollen laut zahlreichen Medienberichten die vollkommen überhöhten finanziellen Vorstellungen des 73-fachen Nationalspielers sein. So soll Goretzka ein Handgeld in Höhe von mindestens zehn Millionen Euro fordern, was bis dato die potenziellen Interessenten abgeschreckt hat.
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Mit David Alaba ist ein weiterer FCB-Triplesieger von 2020 und WM-Spieler 2026 auf Vereinssuche. Beim 34-Jährigen ist die Auswahl nicht ganz so groß wie bei seinem ehemaligen Klubkameraden (2018–2021). Der Österreicher stand nach seinem von unschönen Nebengeräuschen begleiteten Wechsel nach Madrid fünf Jahre lang bei den Königlichen unter Vertrag, wurde dort zuletzt aber regelmäßig von schweren Verletzungen ausgebremst. Als wahrscheinlichstes Ziel gilt aktuell die MLS. Der Messi-Klub Inter Miami soll großes Interesse an ihm zeigen. Beim spektakulären 8:2 des FC Bayern im CL-Viertelfinale 2020 gegen den FC Barcelona stand der argentinische Superstar noch auf der Gegenseite.
Ein weiterer FCB-Spieler, der 2020 dabei war, ist der 68-malige brasilianische Nationalspieler Philippe Coutinho. Der mittlerweile 34-Jährige war damals ausgerechnet aus Barcelona ausgeliehen, demütigte die Katalanen mit zwei Toren und feierte wenige Tage später das Triple mit dem Rekordmeister. Die Münchner Verantwortlichen zogen wegen der hohen Ablöseforderungen dennoch nicht die Kaufoption. Zuletzt spielte Coutinho in seinem Heimatland für Vasco da Gama. Aktuell deutet vieles darauf hin, dass der offensive Mittelfeldspieler seine Karriere weiterhin in Brasilien fortsetzen wird.
Raphael Guerreiro ist nach dem Auslaufen seines 3-Jahresvertrags beim FC Bayern ebenfalls noch ohne neuen Klub. Der portugiesische Europameister von 2016 wurde zuletzt mit einer Rückkehr nach Portugal in Verbindung gebracht. Auch Bundesligist Bayer Leverkusen scheint am 32-Jährigen interessiert zu sein. Inwieweit bei Guerreiro, aber auch Alaba und Coutinho zu hohe Forderungen wie bei Goretzka ein Hindernis darstellen können, ist nicht bekannt.