Zeitleiste: Prinz Harrys Rückzug und Beziehungskrise mit König Charles
Stand: 25.07.2026, 11:50 Uhr
Kommentare
Die Beziehung zwischen Prinz Harry und dem Rest der britischen Königsfamilie ist seit Jahren angespannt – bis heute.
London – Was als großes Familien-Comeback geplant war, entwickelte sich zu einem handfesten Chaos: Prinz Harry (41) wollte im Juli gemeinsam mit seiner Frau Meghan Markle (44) und den beiden Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) nach Großbritannien reisen – unter anderem für den einjährigen Countdown zu den Invictus Games 2027 in Birmingham.
Content-Partnerschaft
Dieser Artikel entstand in Kooperation mit promiflash.de
Doch dann der Rückschlag: Am 4. Juli kündigte Harry an, ohne seine Familie zu reisen, nachdem bekannt wurde, dass ihnen kein Polizeischutz während des Besuchs gewährt werden würde. Meghan und die Kinder sagten den Trip kurzerhand ab. Zu allem Überfluss sorgte auch noch ein Streit um eine mögliche Unterkunft in einer königlichen Residenz für Verwirrung – Harrys Team und der Buckingham Palace lieferten dabei öffentlich widersprüchliche Aussagen. Trotz des Durcheinanders gab es dann am 10. Juli ein Wiedersehen: König Charles (77) und Harry trafen sich privat in Highgrove House – und auch Meghan, Archie und Lilibet waren dabei.

Das Treffen in Highgrove House war in vielerlei Hinsicht bedeutsam: König Charles sah seine in Kalifornien lebenden Enkelkinder damit zum ersten Mal seit 2022 wieder. Außerdem war es Meghans erster Besuch in Großbritannien seit vier Jahren – und ihr erstes Wiedersehen mit ihrem Schwiegervater in ebenso langer Zeit. Auch Königin Camilla (79) war bei dem privaten Treffen dabei. Gegenüber dem Magazin People hieß es aus dem Umfeld der Familie schlicht: „Die Beziehung ist besser.“
Royal-Autorin Catherine Mayer ordnete das Geschehen ebenfalls ein: „Im Kern ist es einfach eine Familie – und diese Familie hat außerordentliche Erschütterungen durchgemacht. Was auch immer man von der Monarchie hält: Dies ist ein Moment, den die meisten von uns sehen wollten.“ Royal-Autor Russell Myers fand für die turbulente Vorgeschichte des Besuchs allerdings deutliche Worte: „Was als großes Heimkommen angekündigt worden war – nicht nur für Harry, sondern potenziell auch für Meghan –, wurde zum Albtraum.“

Unser Royals-Newsletter: Ihr direkter Draht zum europäischen Hochadel
Von den großen Momenten auf dem Balkon bis zu den Geschichten hinter den Palastmauern: Unser Newsletter lässt Sie dreimal pro Woche den Glanz der Königshäuser erleben. Erfahren Sie, was Kate, William, Victoria, Mette-Marit, Charlène und die anderen Royals bewegt – persönlich und nah.
Jetzt für den Newsletter anmelden
Die Spannungen zwischen Harry und seinem Vater schwelen seit Jahren. Nachdem Harry und Meghan 2020 von ihren royalen Pflichten zurückgetreten und nach Kalifornien gezogen waren, wurden familiäre Konflikte zunehmend öffentlich – durch ein Interview mit Oprah Winfrey (72), eine Netflix-Doku und Harrys Memoiren „Spare“. Ein zentrales Streitthema ist bis heute der Polizeischutz für Harrys Familie bei Besuchen in Großbritannien, den das Paar nach dem Rückzug verlor. Harry kämpft seitdem juristisch und öffentlich um dessen Wiederherstellung, bislang ohne Erfolg. Gegenüber BBC News sagte er im Mai 2025: „Ich würde mir eine Versöhnung mit meiner Familie wünschen. Es hat keinen Sinn, weiterzukämpfen.“
Und weiter: „Das Leben ist kostbar. Ich weiß nicht, wie viel Zeit meinem Vater noch bleibt.“ Im September 2025 hatten sich Vater und Sohn bereits zu einem kurzen Treffen in Clarence House zusammengefunden. Laut Ailsa Anderson, der früheren Sprecherin von Königin Elizabeth, damals schon „ein massiver Schritt in die richtige Richtung“.