Vom Debüt-Drama zur Legende: Macht sich Messi im WM-Finale unsterblich?
Von Debüt-Drama zur Legende – Messi steht vor dem ultimativen Karriere-Finale
Stand: 16.07.2026, 18:17 Uhr
Am Sonntag trifft Argentinien im WM-Finale auf Spanien. Für Lionel Messi könnte es der krönende Abschluss seiner Nationalmannschaftskarriere sein, die eher holprig begann.
New York – Es ist angerichtet. Am Sonntagabend steht um 21 Uhr das Finale der Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko an. Im MetLife Stadium treffen mit Titelverteidiger Argentinien und Spanien zwei Nationen aufeinander, die den goldenen Pokal bereits in die Höhe strecken durften. Für Spanien ist es das erste WM-Finale seit dem Triumph 2010.

Die Südamerikaner haben dort die Möglichkeit, nach 1978, 1986 und 2022 den vierten Titel der Verbandsgeschichte einzufahren. Damit würde die Albiceleste mit Italien und Deutschland gleichziehen, nur Brasilien wird mit fünf WM-Titeln auch bei dieser Weltmeisterschaft nicht eingeholt werden. Genau wie bereits im Finale vor vier Jahren liegen auch 2026 alle Augen auf Lionel Messi.
Messi steht vor ultimativem WM-Finale gegen Spanien
Der achtmalige Ballon-d’Or-Sieger ist auch bei der WM in Nordamerika der absolute Superstar, führt mit acht Toren und vier Vorlagen die Scorerliste an. Da es für den 39-Jährigen aller Wahrscheinlichkeit nach das letzte WM-Spiel seiner grandiosen Karriere sein wird, steht am Sonntag gegen Spanien damit das absolute Finale für La Pulga bevor.
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Der perfekte Zeitpunkt, einen Blick zurück auf die Anfänge Messis zu werfen. Sein Debüt bei der A-Nationalmannschaft Argentiniens feierte der 39-Jährige im August 2005. Jedoch verlief das Freundschaftsspiel gegen Ungarn nicht ganz nach der Karriereleistung, die noch folgen sollte. In der 65. Spielminute flog Messi nämlich nach einer Tätlichkeit mit Rot vom Feld.
Über 200 Spiele, 125 Tore und 68 Assists später erinnert sich wohl keiner mehr an den holprigen Start seiner Nationalmannschaftskarriere. Am Sonntag kann Messi gegen Spanien dann nach 2022 seinen zweiten WM-Titel einfahren und dabei auch im argentinischen Duell mit dem großen Diego Maradona gleichziehen. Es wäre das perfekte Ende einer wahnsinnigen Karriere, die ursprünglich mit einem schlechten Debüt-Auftritt im Argentinien-Trikot begann. (seb)