Einst vom Hof gejagt: FC Bayern winkt unerwarteter Geldsegen durch WM-Teilnehmer

Stand: 25.07.2026, 11:29 Uhr

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Nach den Verpflichtungen von Nathaniel Brown und Ismael Saibari muss der FC Bayern zunächst Erlöse für weitere Verstärkungen generieren. Nun gibt es hierzu positive Neuigkeiten.

München – Den 100 Millionen teuren Neuverpflichtungen des deutschen Nationalspielers Nathaniel Brown und des marokkanischen WM-Stars Ismael Saibari stehen beim FC Bayern bisher nur verhältnismäßig geringe Transfereinnahmen durch Daniel Peretz, Alexander Nübel & Co. gegenüber. Joao Palhinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza drohen aktuell sogar zu Ladenhütern zu werden.

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Sportvorstand Max Eberl & Co. müssen aber eine einigermaßen ausgeglichene Transferbilanz aufweisen, um weiter aktiv auf dem Spielermarkt mitmischen zu können. In dieser Situation könnte nun ein Ex-Bayern-Spieler für etwas Erleichterung sorgen: Nestory Irankunda steht offenbar unmittelbar vor einem Wechsel zu Sporting Lissabon – und der Rekordmeister würde davon profitieren.

FC Bayern mit lukrativer Wiederverkaufsbeteiligung bei Irankunda

Der australische Nationalspieler verließ den FC Bayern im Sommer 2025 in Richtung zweite englische Liga zum FC Watford. Nun berichtet der Transfer-Experte Nicolo Schira, dass sich der Wechsel des 20-Jährigen zum portugiesischen Vizemeister Sporting Lissabon auf der Zielgeraden befindet. Demnach soll der Traditionsverein bereit sein, für den kleingewachsenen, bulligen Stürmer inklusive Bonuszahlungen rund 22 Millionen Euro zu zahlen. Mit Irankunda selbst soll bereits eine Einigung bestehen, und auch die Gespräche zwischen den beiden Vereinen sollen weit fortgeschritten sein.

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Aus Sicht des deutschen Rekordmeisters ist der anstehende Transfer besonders interessant, weil er sich vor einem Jahr beim Verkauf an Watford eine lukrative Weiterverkaufsbeteiligung gesichert hat. Nach aktuellen Medienberichten liegt diese bei 40 Prozent. Sollte Sporting tatsächlich die kolportierten 22 Millionen Euro zahlen, würden die Bayern 8,8 Millionen Euro zusätzlich einnehmen.

Bereits der Transfer zum FC Watford hatte den Bayern drei Millionen Euro eingebracht. Da Irankunda im Sommer 2024 für lediglich rund 900.000 Euro von Adelaide United verpflichtet worden war, würde sich der Transfer nun im Nachhinein als äußerst profitables Geschäft erweisen.

Bei der abgelaufenen WM in den USA, Mexiko und Kanada machte Irankunda mit starken Leistungen auf sich aufmerksam. Es wurde sogar darüber spekuliert, ob die Münchner ihn per Rückkaufklausel wieder an die Säbener Straße holen würden. Diese ist aber offensichtlich mittlerweile abgelaufen. Nicht so die Weiterverkaufsklausel, die ursprünglich sogar 50 Prozent betragen haben soll. Unter anderem spox berichtet nun, dass Watford dem FCB 10 Prozent davon abgekauft hätte.

Laut Nicolò Schira sollen neben Sporting auch Vereine aus Spanien und England den Offensivspieler beobachtet haben. Irankunda selbst würde aber einen Wechsel nach Lissabon bevorzugen. Interessant ist in diesem Kontext auch, dass der junge Australier für Sporting offenbar einen höheren Wert besitzt als Ex-Spieler Palhinha, dessen Rückkehr in die portugiesische Hauptstadt ebenfalls zur Debatte stand.