Umfrage: Union verkürzt Rückstand auf die AfD – große Unzufriedenheit mit Merz - WELT
Pfadnavigation
- Home
- Politik
- Deutschland
Insa-Sonntagstrend
Union verkürzt Rückstand auf die AfD – große Unzufriedenheit mit Merz
Stand: 00:33 UhrLesedauer: 2 Minuten
Kanzler Friedrich Merz (CDU)
Quelle: Elisa Schu/dpaIm Insa-Sonntagstrend zeigt sich die Union im Vergleich zur AfD leicht verbessert. Die Zustimmungswerte für Kanzler Merz und die gesamte Regierung verharren jedoch auf sehr niedrigem Niveau.
Nach den jüngsten Reformentscheidungen der schwarz-roten Koalition holt die Union im Sonntagstrend des Instituts Insa für die „Bild am Sonntag“ leicht auf. Die AfD liegt mit 28 Prozent weiter an der Spitze, verliert aber im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt. Die Union legt um einen Punkt auf 22 Prozent zu. Der Abstand beträgt damit im Insa-Sonntagstrend noch sechs Prozentpunkte.
Die SPD verliert einen Punkt auf zwölf Prozent. Gleichauf liegen die Grünen, die ebenfalls einen Prozentpunkt einbüßen. Die Linke verbessert sich um einen Punkt auf elf Prozent. BSW und FDP verharren jeweils bei vier Prozent und würden damit den Einzug in den Bundestag verfehlen.
Die Umfragewerte im Überblick:
- AfD: 28 Prozent (-1)
- Union: 22 Prozent (+1)
- Grüne: 12 Prozent (-1)
- SPD: 12 Prozent (-1)
- Linke: 11 Prozent (+1)
- FDP: 4 Prozent (±0)
- BSW: 4 Prozent (±0)
- Sontige: 7 Prozent (+1)
Trotz eines etwas verbesserten Umfragewerts bleibt die Zustimmung für die Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz auf sehr niedrigem Niveau. Nur 18 Prozent und damit ein Prozent mehr als in der Vorumfrage Mitte Juni sind mit Merz zufrieden. 74 Prozent (-1) sind unzufrieden.
Auch mit der Arbeit der Regierung sind nur 18 Prozent zufrieden – 75 Prozent zeigen Unzufriedenheit. Auffällig: Im Osten (80 Prozent) und unter Frauen (78 Prozent) fällt letzterer Wert höher aus als im Durchschnitt. Unter Männern sind 71 Prozent mit der Arbeit der Regierung unzufrieden.
Lesen Sie auch
Für den Sonntagstrend befragte das Meinungsforschungsinstitut zwischen dem 6. und 10. Juli insgesamt 1204 wahlberechtigte Bürger. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 2,9 Prozentpunkten. Für die weiteren Fragen wurden zwischen dem 9. und dem 10. Juli 1003 Menschen befragt.
luwi mit rtr