Tod des britischen Sängers Liam Payne: Vertrauter entlastet
Ermittlungen
Tod des britischen Sängers Liam Payne: Vertrauter entlastet
Dem argentinischem Geschäftsmann Rogelio Nores konnte nicht nachgewiesen werden, dass er Payne Geld ausdrücklich zum Drogenkonsum gegeben hat
Buenos Aires – Fast zwei Jahre nach dem Tod von Liam Payne ist die Anklage gegen einen engen Vertrauten des britischen One-Direction-Sängers in Argentinien endgültig fallengelassen worden. Dies berichten lokale Medien unter Berufung auf das zuständige Berufungsgericht in Buenos Aires. Die Richter bestätigten somit einen Beschluss der Vorinstanz aus dem Februar 2025, den die Staatsanwaltschaft angefochten hatte.
Nach Ansicht der Richter könne nicht nachgewiesen werden, dass der argentinische Geschäftsmann und Payne-Freund Rogelio Nores dem Sänger Geld ausdrücklich zum Drogenkonsum gegeben habe.
Sturz vom Hotelbalkon
Payne war am 16. Oktober 2024 im Alter von 31 Jahren vom Balkon eines Zimmers im dritten Stock eines Hotels in der argentinischen Hauptstadt gestürzt, in dem er seit drei Tagen Gast war. Eine Autopsie wies bei ihm Alkohol und Kokain in großen Mengen nach. Die Gerichtsmediziner hielten es nach seinem Tod für wahrscheinlich, dass der Sänger ohnmächtig wurde, während er versuchte, über das Balkongeländer zu klettern.
Neben Nores ist auch das Verfahren gegen zwei leitende Angestellte des Hotels eingestellt worden. Ihnen war vorgeworfen worden, nicht genug getan zu haben, um den Tod des Musikers zu verhindern. Die Richter sahen bei ihnen keine besondere Verantwortung für Payne, weshalb sie nicht zu belangen seien. Zwei weitere Verdächtige müssen sich hingegen vor Gericht verantworten. Den beiden jungen Männern wird vorgeworfen, Payne mit Kokain versorgt zu haben. (APA, red, 21.7.2026)
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