SE Freising startet mit 0:0 – Schuss in letzter Sekunde von Linie gekratzt
Stand: 27.07.2026, 07:00 Uhr
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Der SE Freising kommt beim TSV Gaimersheim nicht über ein torloses Remis hinaus. Michael Schmid scheitert in der Schlussphase knapp am Siegtreffer.
Freising – Neue Saison, neues Glück: Auch für die Fußballer des SE Freising rollt in der Bezirksliga Nord seit dem Wochenende wieder der Ball. Doch die Lerchenfelder mussten sich im ersten Saisonspiel am Sonntagnachmittag mit einem Zähler begnügen. Beim TSV Gaimsersheim kamen die Eintracht-Mannen in einer recht überschaubaren Partie nicht über ein 0:0 hinaus. Somit starteten die Gelb-Schwarzen auch 2026/27 mit einer Punkteteilung. Trainer Mijo Stijepic war hinterher gar nicht mal so unzufrieden.
Eine Frage stellt sich zur Saisoneröffnung ja immer: Welche Elf wird der Coach ins Rennen schicken? Und diesbezüglich gab’s bei den Freisingern eine kleine Überraschung. Es starteten zwar viele zu erwartende Akteure (etwa gab Christian Schmuckermeier sein Comeback). Doch ebenfalls in der ersten Elf stand Jakob Schmid. Die 21-jährige Last-Minute-Verpflichtung des SEF (vom FC Moosburg) konnte sich sofort durchsetzen. Die anderen Sommer-Neuzugänge blieben zunächst noch draußen. Der Youngster begann dagegen im zentralen Mittelfeld des 4-2-3-1-Systems.
TSV Gaimersheim – SE Freising 0:0
Aufstellung SEF: Trost – Aiteniora, Wagner (85. Schaar), Schmid M. (64. Steindorf), Löw – Abstreiter (90.+1 Lomp), Fischer – Huber (80. Gobitaka), Schmid J. – Schmuckermeier (55. Hölzl) – Brandes
Tore: Fehlanzeige.
Gelbe Karten: Fehlanzeige.
Schiedsrichter: Michael Krug (SpVgg Unterhaching).
Zuschauer: 150.
Wirkliche Akzente konnten die Gäste in den ersten 45 Minuten aber nicht setzen. Andreas Abstreiter gab nach einer knappen halben Stunde mal einen Warnschuss ab, der jedoch weit drüber ging. Weil aber auch Gaimersheim harmlos war, blieb’s bei der Punkteteilung.
Auch in Durchgang zwei, in dem der TSV zwar frecher wurde und den SEF teilweise in Bedrängnis brachte, blieben zwingende Offensivaktionen die Ausnahme. Und wenn, dann war Freisings Keeper Jonas Trost auf der Hut – etwa nach einem Weitschuss (66.) oder einem Abschluss nur wenige Minuten später (70.).
Und auch in der Schlussphase tat sich nichts Nennenswertes mehr aus Freisinger Sicht. Einzig Michael Schmid war nah dran am Siegtreffer. Sein Schuss wurde aber noch von der Linie gekratzt. Trainer Mijo Stijepic investierte zwar viel in die Offensive – er brachte unter anderem Florian Hölzl (55.) und Marawane Gobitaka (80.) –, der Erfolg blieb aber aus. Gobitaka konnte trotz all seiner Erfahrung an vorderster Front nichts ausrichten. So erwies sich Gaimersheim als der erwartet schwere Gegner – und der Auftakt gelang dem SEF auch in dieser Saison nur bedingt.
„Dem Spielverlauf nach geht das Unentschieden in Ordnung“, musste Stijepic zugeben. Seine eigene Elf habe von der Einstellung und der kämpferischen Leistung her gut gearbeitet, lobte der Trainer. „Am Ende hat uns vorne aber noch die Durchschlagskraft gefehlt.“