Pech-Training für St. Pauli-Profi Saliakas – Wechsel zu Olympiakos weiterhin offen
FC St. Pauli
Weiterhin hat mit Olympiakos Piräus ein großer Klub aus seiner Heimat Interesse an St. Paulis Manolis Saliakas. Da sollte nach Möglichkeit gesundheitlich nichts passieren, doch der Mittwoch hatte es in sich.
Es gibt sie ja bei allen Menschen, diese Tage, an denen man relativ frühzeitig merkt, dass schon das Aufstehen eine denkbar schlechte Idee gewesen ist. Im Fall von St. Paulis Manolis Saliakas war der Mittwochvormittag ein komplett gebrauchter – und einer, der ihm fast eine große Chance verbaut hätte.
Es ging zur Sache in der ersten Einheit im Rahmen des Trainingslagers von Flachau. Auf kleinem Feld ließ Trainer Marcel Rapp die Spieler Eins-gegen-eins gegeneinander antreten, Manolis Saliakas bekam es mit Louis Oppie zu tun. Und nachdem sich Joel Chima Fujita im Duell mit Branimir Hrgota schon eine blutige Nase zugezogen hatte, erwischte es auch Saliakas.
St. Paulis Manolis Saliakas verletzte sich im Duell mit Louis Oppie
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Bei einem Zweikampf mit Oppie traf der Kollege den Griechen unglücklich am linken Sprunggelenk. Oppie entschuldigte sich sofort, Saliakas aber musste behandelt werden und blieb eine Weile auf dem Boden sitzen, ehe er sich erhob und erst einmal auf einer Bank Platz nahm. Das mit dem Knöchel war offenbar schnell ausgestanden, dafür hatte es sein Schuhwerk nachhaltig erwischt. Nachdem selbiges gewechselt worden war, ging es für ihn weiter.
Manolis Saliakas: Crash mit Metall-Dummy im St. Pauli-Training
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Allerdings sollte er nicht bis zum Schluss des Trainings durchhalten können, denn da war ja noch der Metall-Dummy, der sich ihm in der abschließenden Spielform in den Weg gestellt hatte. Saliakas war nach einem Pass teils in den simulierten Gegenspieler hineingelaufen, hatte sich sofort das Leibchen ausgezogen und musste abermals behandelt werden. Diesmal am linken Daumen, den er sich offenbar beim Crash verletzt hatte.
All das war nicht schön, aber zum Glück auch nicht so folgenschwer, wie es hätte ausgehen können. In der Vorbereitung länger auszufallen, ist für jeden Profi ein Horror, weil es entweder um einen Stammplatz geht – oder um einen möglichen Vereinswechsel. Im Fall von Saliakas ist aktuell beides akut. Noch ist der frischgebackene Papa St. Paulianer und duelliert sich mit Arkadiusz Pyrka um die Position auf der rechten Schiene. Aber die Heimat lockt verführerisch.
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Piräus bietet Millionensumme für Saliakas
Sportchef Andreas Bornemann hatte zu Beginn des Trainingslagers das Interesses von Olympiakos Piräus an Saliakas bestätigt. An eben diesem hat sich offenbar nichts geändert, vielmehr kommen griechische Medien täglich mit neuen Wasserstandsmeldungen um die Ecke. Angeblich bietet Piräus rund 1,3 Millionen Euro für den 29-Jährigen, dessen Kontrakt bei Braun-Weiß noch ein Jahr Gültigkeit besitzt.