Maine statt New York: Swiss-Maschine muss Route ändern
Notfallcode abgesetzt
Swiss-Maschine weicht nach Maine aus – statt Landung in New York
Auf dem Weg nach New York musste ein Flieger der Swiss nach Maine ausweichen. Bislang ist als Grund nur der Notfallcode 7700 angegeben.
Publiziert: 18:25 Uhr
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Aktualisiert: vor 9 Minuten
Darum gehts
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- Swiss-Flug LX16 von Zürich nach New York in Bangor, Maine, gelandet
- Squawk-Code 7700: Vermuteter Rauch in Kabine, Ursache noch unklar
- Flightradar24 zeigt Umleitung, Crew meldete kein Problem beim Landeanflug
Angela RosserJournalistin News
Am Montagabend hätten die Passagiere des Fluges LX16 der Swiss von Zürich aus in New York landen sollen. Stattdessen ist auf Flightradar24 zu sehen, wie die Maschine nach Maine ausweichen und auf dem Flughafen Bangor landen musste. Der Grund für die Kursänderung ist noch unklar. Bekannt ist aktuell nur, dass der Squawk-Code 7700 abgesetzt wurde.
Dieser besagt aber lediglich, dass ein medizinischer oder technischer Notfall vorliegt. Ein Leser schreibt, dass Rauch in der Kabine der Grund gewesen sei. «Ich habe nach dem Flightalert auf der App den Funkverkehr zwischen LX 16 und dem Tower Bangor abgehört», sagt er.
Bereits beim Landeanflug soll die Crew mitgeteilt haben, dass der Rauch kein Problem mehr gewesen sein soll. Es soll aber noch ein «Geruch» wahrnehmbar gewesen sein. «Nach dem Parkieren der Maschine auf dem Taxiway wurden die Triebwerke abgestellt und die Crew bat die Feuerwehr um einen Augenschein. Dies war offenbar negativ. Ich lausche weiter, aber die Situation scheint sich beruhigt zu haben», so der Leser.
Rauch in der Business-Class
Wie Swiss-Mediensprecher Michael Peltzer gegenüber Blick erklärt, war tatsächlich eine «noch unklare Rauchentwicklung im vordersten Teil der Business Class», der Grund für die Ausweichlandung. Dass Pilotinnen und Piloten in solchen Situationen unverzüglich landen, ist üblich, sagt er.
Auch das Absetzen eiens Notsignals gehört zum Standard. «Damit die Flugsicherung den Flug mit der gebotenen Priorität behandelt», so Peltzer.
Sicherheit hat oberste Priorität
Das Flugzeug landete gemäss Peltzer ohne weitere Vorkomnisse in Maine. «Die örtliche Feuerwehr stand bei der Landung vorsorglich bereit. Dies ist eine zusätzliche Sicherheitsmassnahme und gehört in einer solchen Situation zum üblichen Vorgehen – denn Sicherheit hat stets oberste Priorität», betont der Mediensprecher.
Bei der Überprüfung des Flugzeugs nach der Landung konnte die Feuerwehr keine Feuer- oder Hitzeentwicklung feststellen. Auch alle 208 Passagiere sowie die Crew sind wohlauf, sagt er.
«Wir sind uns bewusst, dass eine so ausgelöste Ausweichlandung für unsere Passagiere aufwühlend sein und Verunsicherung auslösen kann. Umso wichtiger ist es uns, sie nun bestmöglich zu betreuen und bei ihrer Weiterreise zu unterstützen.»
Darum, dass für alle Betroffenen so rasch wie möglich eine Lösung gefunden werden kann, kümmern sich Teams vor Ort und in der Schweiz «mit Hochdruck», sagt Peltzer.
Ursache noch unklar
Was die mögliche Rauchentwicklung ausgelöst hat, könne man aber noch nicht mit Gewissheit sagen. Risiken gehe man in solchen Situationen keine ein. Die Crew entscheide sich darum immer für die sicherste Variante. «Unsere Expertinnen und Experten werden das Flugzeug nun eingehend untersuchen. Wir bitten um Verständnis, dass wir bis zum Abschluss dieser Abklärungen nicht über mögliche Ursachen spekulieren», so Peltzer abschliessend.
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