München plant bezahlbare Apartments für junge Berufstätige – StarterWohnen soll Einstieg erleichtern
Stand: 23.07.2026, 12:49 Uhr
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Der Stadtrat hat den Weg freigemacht: München plant ein neues Wohnprogramm für Berufseinsteiger in der Stadt.
München – Junge Berufstätige zwischen 18 und 32 Jahren sollen in München künftig leichter eine bezahlbare Wohnung finden. Mit dem Programm StarterWohnen schafft die Stadt ein neues Wohnangebot, das vor allem den Einstieg ins Arbeitsleben erleichtern soll, wie die Stadt München mitteilt. Der Sozialausschuss des Stadtrats hat dafür den Grundsatzbeschluss gefasst. Das Angebot umfasst überwiegend Ein-Zimmer-Apartments, die bewusst kompakt und funktional gestaltet sind.
Wer in München beim StarterWohnen eine bezahlbare Wohnung für junge Berufstätige bekommt
Ein geregeltes Vergabeverfahren soll sicherstellen, dass vor allem junge Menschen in Mangelberufen der öffentlichen Daseinsvorsorge und der freien Wohlfahrtspflege zum Zug kommen – etwa in der Pflege, beim Rettungsdienst, im ÖPNV oder bei der Müllabfuhr. Bis zu 45 Prozent der Wohnungen stehen außerdem jungen Berufstätigen offen, die unter erschwerten Startbedingungen in die Eigenständigkeit wechseln. Dazu zählen junge Erwachsene, die nach einer Zeit in einer Jugendhilfeeinrichtung, als anerkannte Geflüchtete oder nach dem AzubiWohnen den Schritt in ein eigenständiges Leben gehen. Die Mietverträge sind unbefristet.
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Pilotstandort in Feldmoching-Hasenbergl geplant
Aktuell sind 72 Wohneinheiten neu geplant. Dazu kommen 22 bestehende Wohnungen aus dem bisherigen Programm „Junges Wohnen“, die in das StarterWohnen überführt werden. Als Pilotstandort ist die Lilli-Kurowski-Straße im Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl vorgesehen, wo zunächst zwölf Wohnungen entstehen sollen. Die Stadt prüft laufend weitere mögliche Standorte.
Drittes Stadtoberhaupt Dietl: Sicherer Start in den eigenen vier Wänden
Die dritte Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD) betonte, dass die Frage nach bezahlbarem Wohnraum entscheide, ob junge Menschen sich in München eine Zukunft aufbauen könnten. „Ob junge Menschen sich in München eine Zukunft aufbauen, entscheidet sich an der Frage: Finden sie eine Wohnung, die sie sich leisten können?“, sagte Dietl. Ein eigener Mietvertrag gebe den Betroffenen das Fundament, ihr Leben selbst zu gestalten. „Wer jungen Menschen einen guten Start ermöglicht, stärkt die Zukunft unserer Stadt“, so Dietl. (Quelle: Landeshauptstadt München)