Meinung: Missmanagement bei Qiagen, die Geschäfte von Milliardär Messi, Pausders Palantir – das war Freitag, 17.07.2026

Die Gründe für den Absturz von Qiagen, Philipp Pausders "deutsches Palantir" und Messis stolzes Vermögen – über die wichtigsten Wirtschaftsthemen informieren wir Sie in unserem Newsletter „Der Tag“.

17.07.2026, 18.45 Uhr

Qiagen war einmal Deutschlands große Biotech-Hoffnung. Davon ist nicht mehr viel übrig. Einen Anteil am Absturz des Unternehmens hat offenbar CEO Thierry Bernard (61), schreibt mein Kollege Dietmar Palan. Seit fast sieben Jahren leitet er das Unternehmen aus Hilden, und obwohl Qiagen Anfang November 2025 Bernards Abgang verkündete, bleibt er weiter am Ruder. Kommissarisch und auf Abruf.

Das führt zu einer Hängepartie, die inzwischen für Kollateralschäden sorgt. Der Vorstand ist gelähmt, der Aufsichtsrat gespalten, wichtige Führungskräfte sind frustriert. Strategische Weichenstellungen sind ausgesetzt, gleichzeitig ist der Absatz wichtiger Produktlinien bedroht, und der Börsenwert sackte zwischenzeitlich um über 30 Prozent ab. Qiagen steht im Fokus aggressiver Hedgefonds und hat sich in die Position eines Übernahmeziels manövriert. Die Tiefenrecherche meines Kollegen lesen Sie hier: Missmanagement und eine Liaison des CEO – was hinter dem Absturz von Qiagen steckt .

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Illustration: Peter Stemmler / QuickHoney / manager magazin

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Foto: Rebecca Blackwell / AP

Ohne mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen: Von diesem Herrn werden wir am Sonntag im WM-Finale wohl wieder Höchstleistungen sehen. Dass Lionel Messi (39) nicht nur am Ball geschickt ist, sondern auch bei seinen Investments, hat mein Kollege Christoph Rottwilm aufgeschrieben. Im Laufe der Jahre hat er ein regelrechtes Firmenimperium aufgebaut: „Hotels, Mode, KI – so investiert Milliardär Messi sein Geld“ .

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend

Ihre Julia Wehmeier

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