Jürgen Klopp: Jürgen Klopp verkündet vor WM-Finale Einigung mit Red Bull

Der designierte Bundestrainer Jürgen Klopp hat nach eigenen Worten »eine Einigung mit Red Bull« gefunden. Zuvor hatte sein Berater entsprechende Berichte dementiert.

Quelle: DIE ZEIT, SID,

iso

Aktualisiert am 19. Juli 2026, 19:06 Uhr

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Jürgen Klopp DFB Bundestrainer Red Bull
Jürgen Klopp hat bestätigt, dass er eine Regelung mit seinem Arbeitgeber Red Bull gefunden hat. Sein Engagement als Bundestrainer könnte noch diese Woche beschlossen werden. © Elsa/​Getty Images

Der Weg für eine Wechsel von Jürgen Klopp Wechsel von Red Bull zum Deutschen Fußball-Bund ist offenbar frei. »Ich habe eine Einigung mit RB gefunden, eine großzügige Regelung«, sagte Klopp zur Bundestrainerfrage bei MagentaTV, für das er derzeit als WM-Experte arbeitet. Er verwies aber noch auf anstehende Gespräche mit dem DFB. »Es ist nichts final, aber die Gespräche liefen und alles geht in die richtige Richtung.«

Zuvor hatte Klopps Berater Marc Kosicke auf Nachfrage des Sport-Informationsdienstes noch Medienberichte dementiert, nach denen es eine Einigung zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und Red Bull gegeben habe. Der Pay-TV-Sender Sky und die Bild hatten berichtet, dass Klopps bisheriger Arbeitgeber Red Bull auf alle Forderungen an den DFB verzichtet.

Der DFB teilte auf SID-Anfrage lediglich mit: »Der DFB kommentiert den aktuellen Verhandlungsstand mit Jürgen Klopp nicht. Eine finale Entscheidung treffen die zuständigen Gremien.« Klopp sagte bei MagentaTV weiter: »Wenn es dann so weit ist, können wir es auch selber verkünden und brauchen dann keine anderen dafür, die da ständig zu früh schießen«, kritisierte der 59-Jährige die verfrühten Eilmeldungen des Sonntags. Und weiter: »Es sollte in den nächsten Tagen eigentlich passieren. Im Idealfall.«

Bisher war offen, ob Klopp Red Bull trotz eines Engagements beim DFB als Markenbotschafter erhalten bleibt – der Vertrag mit Red Bull läuft noch bis 2029. Zuletzt ging es bei einem Treffen mit Red Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff in New York darum, unter welchen Bedingungen der 59-Jährige aus seinem Vertrag als Head of Global Soccer aussteigen kann. Zuletzt hieß es, Klopp könnte dem Konzern als Berater erhalten bleiben. Eine millionenschwere Ablöse war zu diesem Zeitpunkt schon vom Tisch.

Berichte sprechen von offizieller Vorstellung kommende Woche

Wie die Bild berichtete, habe Red Bull keine Forderungen an den Verband gestellt. Auch wird Klopp demnach keine Aufgaben als Botschafter oder Berater bei dem Konzern ausüben. Klopp habe sich mit Mintzlaff entsprechend geeinigt. Das bestätigte Klopp in dieser Form zunächst nicht. Eine grundsätzliche Einigung zwischen dem DFB und Klopp soll bereits zuvor erfolgt sein, auch mit RB habe der Verband schon einigende Gespräche geführt.

Laut den Berichten soll Klopp voraussichtlich am Freitag einen Vertrag bis 2030 beim DFB unterschreiben und dann auch offiziell vorgestellt werden. Die genauen Inhalte sollen nach dem WM-Finale am heutigen Sonntag festgehalten werden. »In den nächsten Tagen sollte es passieren«, sagte Klopp dazu bei MagentaTV.

Klopp soll die Nachfolge von Julian Nagelsmann antreten, der nach dem abermaligen WM-Desaster zurückgetreten war. Das erste Länderspiel unter dem neuen Bundestrainer steht am 24. September in Amsterdam in der Nations League gegen die Niederlande an.