Handy-Akku explodiert in Papierpresse: dm-Markt in Oberbayern evakuiert

Stand: 24.07.2026, 13:11 Uhr

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Die Feuerwehr konnte den Papiercontainer mit einer Seilwinde ins Freie ziehen.

Die Feuerwehr konnte den Papiercontainer mit einer Seilwinde ins Freie ziehen. © Herold

Ein großes Aufgebot der Schongauer Feuerwehr rückte am Donnerstagabend zum Drogeriemarkt dm aus. Dass der Brand schnell entdeckt wurde, war für die Feuerwehr „Glück im Unglück“.

Schongau – Ein großes Aufgebot der Schongauer Feuerwehr rückte am Donnerstagabend (23. Juli) um kurz vor 19 Uhr zum Drogeriemarkt dm in Schongau-West aus. Dort war im Lager Rauchentwicklung in einem Papiercontainer festgestellt worden. Rund 20 Kunden, berichtet Kommandant Werner Berchtold, waren von den Angestellten schon ins Freie gebracht worden.

Die Feuerwehr hatte die Ursache rasch gefunden: Ein Handy war in die Presse des Papiercontainers gefallen und der Akku beim Schreddern explodiert, berichtet Berchtold. Dadurch hatte sich schon Papier entzündet. Die Ehrenamtlichen löschten den Brand und zogen den Container mit einer Seilwinde ins Freie.

„Wenn der Brand später ausgebrochen wäre, hätte das wirklich ins Auge gehen können“, schildert Berchtold die Lage. „Das war Glück im Unglück.“ Das Handy gehört vermutlich einer Mitarbeiterin und fiel unbemerkt während der Arbeit in den Container. Die Papiercontainer sind im Lagerraum so angeordnet, dass sie von einem Lkw angefahren können. Deshalb war das Herausziehen mit der Seilwinde für die Feuerwehr kein Problem.

Wäre der Brand nicht während der Öffnungszeit entstanden und bemerkt worden, hätte schnell ein größeres Feuer entstehen können, sagt Kommandant Berchtold.

Wäre der Brand nicht während der Öffnungszeit entstanden und bemerkt worden, hätte schnell ein größeres Feuer entstehen können, sagt Kommandant Berchtold.  © Herold

Wäre der Brand nicht während der Öffnungszeit entstanden und bemerkt worden, hätte schnell ein größeres Feuer entstehen können, sagt Berchtold. Die Feuerwehr war mit 35 Ehrenamtlichen und fünf Fahrzeugen vor Ort. Als die Ursache gefunden war, konnten die Kunden weiter einkaufen. „Alles verlief sehr ruhig und friedlich“, sagt der Kommandant. Nach rund einer Stunde war auch für die Ehrenamtlichen der Feuerwehr der Einsatz beendet.