Fahrradsicherheit in München: Polizei stoppt knapp dreihundert Fahrradfahrer – die meisten wegen roter Ampeln
Stand: 19.07.2026, 12:15 Uhr
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Bei einem Verkehrsschwerpunkteinsatz in München kontrollierten Polizisten knapp 300 Fahrradfahrer – mit eindeutigem Ergebnis.
München – Bei einem gemeinsamen Verkehrsschwerpunkteinsatz hat die Polizei in München knapp 300 Fahrradfahrer kontrolliert und dabei zahlreiche Verstöße festgestellt. Wie das Polizeipräsidium München mitteilt, führten die Polizeiinspektionen Au und Bogenhausen den Einsatz am Donnerstag, 16. Juli, von 7 bis 13 Uhr im Bereich der Berg-am-Laim-Straße, Ampfinger Straße und Rosenheimer Straße sowie der näheren Umgebung durch. Dabei kamen sowohl mobile als auch stationäre Kontrollen zum Einsatz.
Rote Ampeln, Handynutzung, falsche Straße: Münchner Polizei zählt bei Fahrradfahrern Dutzende Verstöße
Den größten Teil der Verstöße machten Missachtungen der roten Ampel aus: 164 Fahrradfahrer wurden deswegen angezeigt. Hinzu kamen 66 Anzeigen wegen falscher Straßenbenutzung sowie zehn wegen der Nutzung des Mobiltelefons während der Fahrt. Außerdem stellte die Polizei ein manipuliertes Fahrrad fest. Zwei weitere Verkehrsteilnehmer wurden geahndet, weil sie auf Radwegen oder Radfahrstreifen hielten oder fuhren.
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Auch E-Scooter und Autofahrer im Visier der Polizei
Auch Fahrer von E-Scootern gerieten in die Kontrollen: Vier Mal wurde das Missachten einer roten Ampel festgestellt, dazu kam ein Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie eine Fahrzeugmanipulation – der betreffende Fahrer war deshalb ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs. Bei der Kontrolle von Autofahrern ahndete die Polizei unter anderem das Fahren unter Drogeneinfluss und einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen sowie die Sachbearbeitung aller Anzeigen übernommen. (Quelle: Polizeipräsidium München)