Dauelser Kunstpreis: Publikum wählt Gewinner – Hauptpreis ist Einzelausstellung
Stand: 15.07.2026, 06:30 Uhr
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Der Verein Altes Schulhaus Dauelsen schreibt zum zweiten Mal einen Kunstpreis aus. Kunstschaffende ab 16 Jahren aus Verden können sich bis zum 6. September bewerben.
Verden-Dauelsen – Kunst und Kultur pflegen die Verantwortlichen vom Verein Altes Schulhaus Dauelsen. Jetzt schreiben die Initiatoren zum zweiten Mal einen Kunstpreis aus, der im September des Jahres vergeben wird – zwar klein, aber dennoch fein. Kunstschaffende aus Verden und den Ortschaften sind nun erneut eingeladen, sich bis Sonntag, 6. September, zu bewerben.
Bei der Premiere des künstlerischen Wettbewerbs standen 20 Bilder für den Dauelser Kunstpreis zur Wahl. Damals haben rund 250 Besucher im Alten Schulhaus über die Arbeiten abgestimmt und ihre Favoriten gewählt. Am Ende durften sich drei Frauen über eine Auszeichnung freuen. Zum Publikumsliebling war das Ölgemälde „Mohn im Mond“ von Birgit Gregorius avanciert und mit dem Kunstpreis ausgezeichnet.
Vor sechs Jahren hat der Verein „Altes Schulhaus Dauelsen“ den Kunstpreis erstmals ausgelobt. Die Intention: Der Wettbewerb sollte die Vielfalt der regionalen Kunstszene zeigen und außerdem junge Positionen fördern. 20 Künstlerinnen und Künstler mit Verden-Bezug nahmen 2020 am Wettbewerb teil und stellten sich der Wertung durch das Publikum. Und so wie damals dient die Initiative „Dauelser Kunstausstellung“ erneut der Würdigung von Kunstschaffenden in Verden und den dazugehörenden Ortschaften. Auch geht das Vorhaben erneut von Herbert Ueltzen aus, der sich vor allem die Beteiligung junger Menschen wünscht. „Künstler*innen ab 16 Jahren können sich beteiligen“, sagt Ueltzen. „Die Themen und Technik sind frei wählbar. Wer möchte, kann regionalen Bezug nehmen, sich aber ebenso spontan inspirieren lassen.“
Aus Platzgründen kann jeder Künstler aber nur eine Arbeit einreichen. In der Darstellung und Technik sind die Teilnehmer völlig frei. Fotografien oder plastische Arbeiten sind allerdings nicht erlaubt und die Seitenlänge der Bilder darf die Ein-Meter-Marke nicht übersteigen. „An den Wänden im Schulhaus ist so für rund 50 Bilder Platz“, schätzt Ueltzen. Er und seine Mitstreiter sind jedenfalls bereits gespannt, wie das Vorhaben dieses Mal ankommt. Eine Jury gibt es auch bei der zweiten Kunstpreis-Auflage nicht. Anders als bei vergleichbaren Ausstellungen soll hier erneut das Publikum bestimmen, wer den Hauptpreis, eine vierwöchige Einzelausstellung im Alten Schulhaus, bekommt.
Preisverleihung am 27. September
Die Ausstellungseröffnung ist für Sonntag, 13. September, im Zeitraum von 13 bis 17 Uhr geplant – der Verein bietet Besuchern Kaffee und Kuchen an – und danach sind die Wettbewerbseinreichungen noch einmal am Sonntag, 20. September, von 14 bis 17 Uhr zu sehen. Die Preisverleihung findet dann am Sonntag, 27. September, statt. An diesem Tag kann die Ausstellung nochmals von 14 bis 16 Uhr besucht werden, danach erfolgt die Auszählung der Besucherstimmen und im Anschluss, gegen 17 Uhr, ist die Preisvergabe geplant.
Zum weiteren Prozedere erklärt Ueltzen, dass die Platzierung der Kunstwerke in der Ausstellung per Los ermittelt wird, und der Verkaufspreis – sofern das Werk überhaupt verkäuflich ist – deutlich sichtbar angebracht sein muss. Ueltzen: „Wir vom Verein hoffen, dass sich Sponsoren finden, die den Dauelser Kunstpreis mit Sachpreisen oder finanziell unterstützen.“ Wichtig ist ihm noch, darauf hinzuweisen, dass die Ausstellung der Arbeiten auf Risiko der Kunstschaffenden erfolgt und von den Teilnehmern eine Beteiligungsgebühr in Höhe von jeweils zehn Euro zu zahlen ist.
Für Informationen sind Herbert Ueltzen unter der Rufnummer 04231/82536, Matina Raulf unter der Handynummer 0160/91005606 und Karin Hanschmann per E-Mail an [email protected] zu erreichen.