Börsen-Ticker: Schweizer Aktienmarkt vor tieferem Start - Neun neue Kursziele - Kühne+Nagel einziger SMI-Titel im Plus - ABB unter Druck | cash
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+++Märkte+++
Der Schweizer Aktienmarkt dürfte am Dienstag tiefer in den Handel starten.
aktualisiert um 08:30

Rote Zahlen - CI Com bewegt sich in der Verlustzone.
Quelle: Imago/APress08:30
Amrize: Aktie für Kepler Cheuvreux ein Kauf bis 48.50 (50.50) Fr.
Also: Oddo trimmt auf 259 (272) Fr. mit OUTPERFORM.
ABB: SB1 Markets senkt auf Neutral; Ziel 88,06 Franken.
Belimo: UBS erhöht auf 575 (500) Fr. mit SELL.
Dätwyler: Kepler Cheuvreux ist für BUY bis 185 (195) Fr.
Ems-Chemie: Aktie für die Berenberg Bank ein Verkauf bis 630 (565) Fr.
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08:00
Ausser Kühne+Nagel (+0,3 Prozent) dürften alle Titel tiefer starten. Besonders hoch sind die vorbörslichen Abgaben bei ABB mit 0,9 Prozent.
Am breiten Markt stehen die Vorzeichen ebenfalls auf Rot. Die Kursverluste betragen zwischen 0,15 und 0,5 Prozent.
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07:15
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Die Aktien von europäischen Onlinemarktplätzen wie Swiss Marketplace Group und Scout24 erleben ein schwieriges Jahr. Das sind die Aussichten.
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06:10
Der SMI wird am Dienstag bei IG 0,5 Prozent tiefer erwartet.
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05:00
Die Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran hat die asiatischen Börsen am Dienstag in Atem gehalten. Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, eine Seeblockade gegen den iranischen Schiffsverkehr zu verhängen und eine Gebühr von 20 Prozent auf Fracht durch die Strasse von Hormus zu erheben, liess den Ölpreis auf ein Monatshoch schnellen. Die Aktienmärkte schwankten zwischen Gewinnen und Verlusten. Während der japanische Nikkei-Index leicht zulegte, sorgten zusätzlich zu den geopolitischen Spannungen auch die Aussagen eines US-Notenbankers für Verunsicherung. Fed-Gouverneur Christopher Waller hatte angedeutet, dass die Zinsen «in naher Zukunft» angehoben werden könnten. «Die Aussicht auf eine straffere Geldpolitik bei einem gleichzeitigen Energiepreisschock ist selten ein gutes Umfeld für Risikoanlagen wie Aktien», sagte Chris Weston, Analysechef bei Pepperstone.
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04:00
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 162,32 Yen und legte leicht auf 6,7818 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent niedriger bei 0,8135 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1392 Dollar und zog leicht auf 0,9269 Franken an.
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03:00
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 2,6 Prozent auf 85,50 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,6 Prozent fester bei 79,37 Dollar. Der Goldpreis gab leicht um 0,1 Prozent auf 3.997,27 Dollar je Feinunze nach. Bei den Kryptowährungen legte Bitcoin um 0,3 Prozent auf 62.318 Dollar zu.
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02:00
Die US-Aktienmärkte haben am Montag aufgrund weiter zunehmender Spannungen zwischen den USA und dem Iran nachgegeben. Technologiewerte standen angesichts enormer Kursgewinne infolge der KI-Euphorie besonders unter Druck. Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss 0,26 Prozent tiefer bei 52.498,64 Punkten. Der marktbreite S&P 500 büsste 0,79 Prozent auf 7.515,34 Zähler ein. Für den Nasdaq 100 ging es um 1,88 Prozent auf 29.264,10 Punkte abwärts.
Nach neuen US-Angriffen auf den Iran kündigte US-Präsident Donald Trump die Wiederaufnahme der Seeblockade gegen Schiffe an, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren. Zugleich drohte er, dass die USA fortan für die sichere Fahrt durch die Strasse von Hormus Einnahmen von 20 Prozent des Frachtwertes für sich beanspruchen. Das US-Militär hatte in der Nacht auf Montag den Iran erneut attackiert, nachdem bereits am Wochenende Angriffe erfolgt waren.
Aus Branchensicht waren Energietitel wegen deutlich gestiegener Ölpreise im Zuge des eskalierten Nahost-Konflikts überdurchschnittlich stark gefragt. So legten die Titel von Chevron und ExxonMobil um 3,3 beziehungsweise 4,1 Prozent zu. Die Aktien des Chemiekonzerns Dow , der bei steigenden Ölpreisen durch massive Wettbewerbsvorteile bei den Produktionskosten profitiert, legten um 4,6 Prozent zu.
Nach einem starken US-Börsendebüt von SK Hynix am Freitag sackten die Anteilscheine des südkoreanischen Halbleiterkonzerns am Montag um 9,3 Prozent ab. Bereits an der Börse in Seoul war es am Morgen mit der Aktie steil nach unten gegangen, die ein Symbol für die KI-Begeisterung unter Privatanlegern geworden ist. Sie erlebte mit minus 15 Prozent den kräftigsten Kurssturz ihrer Geschichte.
Die Aktien von American Express stiegen um 1,1 Prozent, nachdem die US-Bank JPMorgan sie auf «Overweight» hochgestuft hatte. Angesichts des defensiven Charakters der Erträge des Kreditkartenanbieters sei ein leichter Bewertungsaufschlag im Vergleich zu den Wettbewerbern gerechtfertigt, schrieb Analyst Richard Shane.
Für die Anteilscheine von Warner Brothers und Paramount ging es um 1,9 beziehungsweise 1,5 Prozent aufwärts. Zwölf US-Bundesstaaten ziehen vor Gericht, um die Übernahme des Hollywood-Urgesteins durch den Konkurrenten zu verhindern. Der Zusammenschluss der zwei Schwergewichte werde unter anderem höhere Preise sowie weniger Filme und TV-Sendungen zur Folge haben, kritisierte der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta. Die US-Regierung hatte zuvor das Milliardengeschäft ohne Auflagen genehmigt.
Die Papiere von Conmed schnellten um 10,2 Prozent hoch, nachdem das Medizintechnik-Unternehmen Medienberichten zufolge verschiedene strategische Optionen - einschliesslich eines möglichen Verkaufs - prüft. Zuvor hatten mehrere Finanzinvestoren Interesse an einer Übernahme bekundet.