Bitcoin-Kurs aktuell: BTC springt wieder über die 66.000-Dollar-Marke

Bitcoin-Kurs aktuell: Bitcoin springt wieder über die 66.000-Dollar-Marke

Der Bitcoin-Kurs erholt sich leicht und überwindet eine weitere wichtige Marke. Nach seinem Jahrestief im Juli zeigt sich eine Stabilisierung.

Aktuelle News und die neuesten Nachrichten von heute zu Bitcoin und zum aktuellen Kurs im Überblick.

Foto: REUTERS

21. Juli 2026 – Bitcoin setzt Erholung fort

Der Bitcoin-Kurs hat am Dienstag im frühen Handel seine jüngste Erholungsphase fortgesetzt, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Der Kurs stieg auf der Handelsplattform Bitstamp zeitweise auf rund 66.400 US-Dollar. Damit baut Bitcoin sein Plus seit dem Jahrestief von Anfang Juli auf circa 8500 Dollar oder 15 Prozent aus. Damals fiel der Bitcoin-Kurs zeitweise unter 58.000 Dollar, den tiefsten Stand seit September 2024.

Obwohl der Bitcoin-Kurs in den letzten Tagen eine Erholung zeigt, verzeichnete er in den vergangenen Monaten signifikante Verluste. Im bisherigen Jahresverlauf sank der Kurs der ältesten Kryptowährung um rund ein Viertel, nachdem er bereits 2025 etwa sechs Prozent eingebüßt hatte. Dies war, den Daten der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge, erst das vierte Verlustjahr in der Historie der seit 2009 existierenden Digitalwährung.

Seit dem Rekordhoch von über 126.000 Dollar im Oktober 2025 hat der Bitcoin-Kurs fast die Hälfte eingebüßt. Mittel- und längerfristig bleibt Bitcoin jedoch eine der erfolgreichsten Anlageklassen. In den letzten fünf Jahren hat sich der Kurs mehr als verdoppelt; seit Juli 2016 verteuerte sich Bitcoin um fast 9800 Prozent, was einer Wertsteigerung um das 98-Fache entspricht.

Die Marktkapitalisierung aller Bitcoins liegt derzeit bei etwas über 1,3 Billionen Dollar, womit er weiterhin den Kryptowährungsmarkt dominiert. Laut CoinMarketCap beträgt die Gesamtmarktkapitalisierung aller Digitalwährungen circa 2,2 Billionen Dollar.

Grundlegendes zum Thema Bitcoin (BTC):

Zuletzt notierte Bitcoin laut dem Analysehaus TradingView bei rund 66.200 Dollar. (Stand: 13:05 Uhr)

14. Juli 2026 – US-Inflation sinkt stärker als erwartet

Die vom Iran-Krieg und hohen Energiepreisen angefachte Inflation in den USA hat im Juni deutlicher nachgelassen als erwartet, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Die Verbraucherpreise stiegen nur noch um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Das teilte das Arbeitsministerium am Dienstag mit. Volkswirte hatten im Schnitt mit 3,8 Prozent gerechnet, nachdem im Mai noch eine Teuerungsrate von 4,2 Prozent gemessen worden war.

Trotz dieser Abschwächung sieht die US-Notenbank Federal Reserve keinen Grund zur Entwarnung. Fed-Chef Kevin Warsh bekräftigte in einer Anhörung vor dem Kongress seinen Anspruch, die hohe Teuerung konsequent zu bekämpfen. „Die Fed duldet keine dauerhaft erhöhte Inflation“, heißt es in dem vorab veröffentlichten Redemanuskript. Mit der „richtigen Geldpolitik“ solle der Inflationsschub der vergangenen fünf Jahre zur Vergangenheit werden, erklärte Warsh vor dem Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses.

Der neue Notenbankchef nutzt den Gegenwind, um die Fed selbst zu verändern. Warsh hat interne Arbeitsgruppen eingesetzt, um die Zentralbank zu reformieren, und ließ zugleich Kritik an der Amtsführung seines Vorgängers Jerome Powell anklingen. Dessen Fed habe es in den vergangenen Jahren nicht geschafft, die Teuerung nachhaltig einzufangen. Zugleich wirbt Warsh dafür, die aufgeblähte Bilanz der Notenbank schrittweise zu verkleinern.

Auf ihrer ersten Sitzung unter Warshs Leitung hatte die Fed den Leitzins im Juni in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent unverändert gelassen, zugleich aber eine mögliche Straffung im weiteren Jahresverlauf signalisiert. Nach den neuen Inflationsdaten erscheint eine Anhebung auf der nächsten Sitzung am 29. Juli jedoch weniger wahrscheinlich. Mit dem Rückgang auf 3,5 Prozent sei die Teuerung allerdings „noch immer unangenehm hoch“, warnt LBBW-Analyst Elmar Völker. Bleibe eine dauerhafte Entspannung im Nahen Osten aus, könnte der Handlungsdruck auf die Fed im Herbst erneut zulegen, so seine Einschätzung.

Auch von Entwarnung will VP-Bank-Chefökonom Thomas Gitzel nicht sprechen. Sollte die Inflationsrate im Juli wieder anziehen, könnte sich die Fed seiner Ansicht nach gezwungen sehen, im September an der Zinsschraube zu drehen. In dieselbe Richtung zielen jüngste Äußerungen von Fed-Direktoriumsmitglied Christopher Waller: Die Notenbank müsse die Leitzinsen möglicherweise bald erhöhen, falls die Teuerung deutlich über dem Inflationsziel von zwei Prozent verharre.

Besondere Aufmerksamkeit widmet die Fed dabei dem Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben, dem sogenannten PCE-Index, der eng an den Ausgabengewohnheiten der Verbraucher orientiert ist. Dieses Inflationsmaß sprang im Mai infolge des durch den Iran-Krieg ausgelösten Energiepreisschubs auf 4,1 Prozent nach 3,8 Prozent im April. Die Zahlen unterstreichen, dass die Phase erhöhter Inflation zwar an Dynamik verliert, für die US-Notenbank aber geldpolitisch weiterhin eine heikle Gratwanderung bleibt.

3. Juli 2026 – Bitcoin erholt sich dank schwächerer US-Jobdaten

Der Bitcoin-Kurs hat am Freitag erneut etwas Boden gutgemacht und damit seine Erholung vom Vortag fortgesetzt, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Noch am Mittwoch war der Kurs bis auf 57.735 Dollar abgesackt – den niedrigsten Stand seit September 2024. Anfang Juni hatte Bitcoin zeitweise deutlich über 70.000 Dollar notiert.

Die jüngste Gegenbewegung führen Marktbeobachter vor allem auf neue Konjunktursignale aus den USA zurück. „Auslöser der jüngsten Kursgewinne sind vor allem schwächere US-Arbeitsmarktdaten, die die Sorgen vor weiteren Zinserhöhungen gedämpft und die Hoffnung auf eine weniger restriktive Geldpolitik gestärkt haben“, kommentierte Timo Emden von Emden Research. Da Bitcoin selbst keine Zinsen abwirft, gilt er als wenig attraktiv in Phasen steigender Leitzinsen. Die zuvor gewachsene Erwartung weiterer Zinsschritte in den USA hatte den Kurs der Kryptowährung entsprechend belastet.

Nun deutet der Arbeitsmarkt auf eine Abkühlung hin. Der Beschäftigungsaufbau in den USA hat sich stärker als erwartet verlangsamt – ein Signal, das Investoren als Argument gegen zusätzliche Zinserhöhungen lesen. Das spielt zinssensiblen Anlagen wie Kryptowährungen in die Karten.

Emden warnt dennoch vor überzogenen Schlussfolgerungen. „Anleger sollten die jüngsten Jobdaten in Bezug auf mögliche Zinspausen in den USA nicht überbewerten“, schreibt der Analyst. „Am Markt lautet weiterhin die Devise: aufgeschoben ist nicht aufgehoben.“ Erst vor Kurzem hatte US-Notenbankchef Kevin Warsh bei seinem ersten Auftritt als Vorsitzender der Federal Reserve die Bedeutung der Preisstabilität besonders betont – ein Hinweis darauf, dass die Währungshüter bei Bedarf bereit bleiben, erneut gegenzusteuern.

23. Juni 2026 – Bitcoin-Kurs rutscht auf Zweiwochentief

Der Bitcoin-Kurs hat am Dienstag spürbar nachgegeben und den niedrigsten Stand seit rund zwei Wochen markiert. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, geriet die älteste und bekannteste Kryptowährung vor allem wegen teils heftiger Kursverluste bei Technologiewerten unter Druck. Die Schwäche der Tech-Börsen lastete auf riskanteren Anlagen insgesamt.

Auf der Handelsplattform Bitstamp fiel der Preis für einen Bitcoin zeitweise auf 61.860 US-Dollar und damit auf den niedrigsten Stand seit dem 11. Juni. Im Mittagshandel konnte sich der Bitcoin-Kurs zwar etwas erholen, lag damit aber immer noch fast drei Prozent unter dem Vortag.

Am Markt wurden die Verluste mit einem Einbruch bei Technologieaktien erklärt, der am Montag an den US-Börsen einsetzte und sich am Dienstag an den Börsen in Asien fortsetzte. Besonders betroffen waren Titel aus dem Bereich Künstliche Intelligenz, darunter auch die Aktie von SpaceX, dem Raumfahrtunternehmen von Elon Musk, das erst zu Monatsbeginn einen Rekord-Börsengang hingelegt hatte.

„Der Bitcoin wird einmal mehr von der Schwäche der Technologiewerte in Mitleidenschaft gezogen“, kommentierte Analyst Timo Emden von Emden-Research die Entwicklung. Zugleich rückten nach Einschätzung von Marktbeobachtern die technischen Möglichkeiten von KI etwas in den Hintergrund.

18. Juni 2026 – Bitcoin-Kurs stabilisiert sich nach Fed-Entscheidung und Iran-Abkommen

Der Bitcoin-Kurs hat sich am Donnerstag nach deutlichen Schwankungen vorerst wieder stabilisiert. Am Morgen war die wichtigste Kryptowährung auf der Handelsplattform Bitstamp zunächst bis auf 63.625 US‑Dollar gefallen und damit rund 2000 Dollar unter das Hoch vom Mittwoch gerutscht. Im weiteren Verlauf drehte der Markt jedoch nach oben: Gegen Vormittag notierte der Bitcoin-Kurs bei etwa 64.500 Dollar und damit auf dem Niveau des Vorabends, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet.

Zu Wochenbeginn war der Bitcoin noch über 66.200 Dollar gehandelt worden. Rückenwind lieferte damals das angekündigte Rahmenabkommen für ein Ende des Iran-Krieges, bevor eine Gegenbewegung einsetzte. Der Markt bleibe anfällig für die anhaltenden Unsicherheiten an den globalen Finanzplätzen, analysiert Timo Emden von Emden Research. Nach der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed seien vor allem die wieder aufgeflammten Zinssorgen ein zentrales Risiko für die Risikobereitschaft der Anleger.

Unter ihrem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh hat die Fed die von US-Präsident Donald Trump geforderten Zinssenkungen nicht vollzogen, sondern vielmehr Signale für tendenziell höhere Zinsen gesendet. Die aktualisierten Projektionen der Notenbank sowie Warshs wiederholte Betonung der Preisstabilität hätten die Märkte veranlasst, ihre Erwartungen für eine straffere Geldpolitik auf Oktober dieses Jahres vorzuziehen, schreiben Experten der Commerzbank.

Zugleich ist nach Einschätzung Emdens der zuvor aufgekommene positive Impuls durch die Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran weitgehend verflogen. Von einer gelösten Stimmung könne trotz des Abkommens keine Rede sein. Anleger sähen sich nun mit den inflationsseitigen Risiken des Iran-Konflikts und der möglichen geldpolitischen Reaktion der Fed konfrontiert – und damit mit Faktoren, die die Kryptomärkte weiterhin unter Druck setzen können.

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