Bingoshow im Hoppegarden: Kellner Chris Holländer wechselt auf die Bühne

Stand: 25.07.2026, 11:30 Uhr

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Chris Holländer veranstaltet ab Oktober monatlich eine Bingo-Show im Hoppegarden.

Die Plakate sind schon gedruckt: Chris Holländer veranstaltet ab Oktober monatlich eine Bingo-Show im Hoppegarden. © Kathrin Bennemann

Der Hoppegarten etabliert den Donnerstag als dritten festen Veranstaltungstag. Ab 22. Oktober moderiert Chris Holländer eine monatliche Bingoshow – nach vielen Jahren im Service.

Hamm – Von wegen, im Hoppegarden ist nur freitags und samstags etwas los. Arndt Worbis als Vorsitzender der Kulturwerkstatt und seine Stellvertreter Anke Richter und Uli Holesch setzen immer mehr auch darauf, den Donnerstag als Veranstaltungstag im Kulturteff an der Oberonstraße zu etablieren. Mit Mario Siegesmunds „42-Team-Quiz“ gelingt das bestens. Die Veranstaltung immer am ersten Donnerstag im Monat ist regelmäßig ausverkauft. Auch der neue „SchluDo“, der „schöne lustige Donnertag“, bei dem der Obel immer am zweiten Donnerstag im Monat einem Kabarettisten die Bühne überlässt, wird immer bekannter und erfolgreicher.

Und jetzt kommt die dritte Donnerstag-Abend-Show: Chris Holländer lädt an jedem dritten Donnerstag im Monat zur „Bingoshow“ im Hoppegarden ein. Viele Besucher des Hoppegardens kennen ihn: „Chris Holländer arbeitet seit vielen, vielen Jahren bei uns im Service und ist bekannt wie ein bunter Hund“, sagt Uli Holesch. Und jetzt wechselt Holländer von hinter der Theke auf die Bühne.

Klassisches Bingo

Premiere seiner Show ist am 22. Oktober. Und die läuft ab wie beim klassischen Bingo, das auf Kreuzfahrtschiffen sehr beliebt ist und das viele noch von der Bingo-Fernsehshow auf Sat.1 Anfang der Neunzigerjahre kennen. Im NDR-Fernsehen läuft übrigens sonntags regelmäßig die „Bingo! Die Umweltshow“.

Doch statt im Fernsehen können die Hammer nun selbst live im Hoppegarden mitspielen. „Zwischen 18 und 20 Uhr ist Einlass und dann können die Gäste Lose kaufen“, erklärt Holländer. Der Eintritt kostet drei Euro, davon ist ein Euro für einen guten Zweck bestimmt, verspricht der Moderator. Jeder Gast kann bis zu fünf Lose (je ein Euro) erwerben.

Und dann startet Holländer um 20 Uhr die große Bingo-Maschine, die nacheinander 90 Kugeln ausspuckt. Jede Kugel hat eine Ziffer von 1 bis 90, die der Moderator laut vorliest. Diese Ziffern gilt es dann für die Mitspieler auf ihren Loszetteln mit 3 mal 15 unterschiedlichen Zahlen abzuhaken. „Wer als Erster alle Ziffern auf seinem Loszettel abgestrichen hat, ruft laut Bingo“, erklärt Holländer. Und was ist, wenn zwei Gäste zeitgleich Bingo rufen? „Dann gibt es ein Stechen“, verspricht der Moderator. Anschließend werden weitere Runden gespielt, bis alle Kugeln gezogen sind. Der erste Bingo-Rufer erhält die goldene Glückskugel des Monats. Alle zwölf Monatssieger werden nach einem Jahr zu einem gemeinsamen Essen eingeladen und dann geht es um den Hauptgewinn.

Musikalische Überraschung

Alle Gewinner, auch die übrigen Bingo-Rufer jedes Monats, die die Zahlen ihres Loszettels komplett abgestrichen haben, erhalten direkt am jeweiligen Bingoabend ihre Preise. „Und die Bingoshow bietet noch mehr als die reine Lotterie“, verspricht Holländer. Nicht nur, dass er die Show im Siebzigerjahre-Stil eines Ilja Richter aufziehen will. Um 21.15 Uhr nach der letzten Ziehung gibt es einen musikalischen Überraschungsact mit 30 Minuten Livemusik. Und anschließend ist Preisverleihung.

Einen Vorverkauf gibt es nicht. „Einfach vorbeikommen und mitspielen“, sagt Holländer. Nur eines sollten die Mitspieler nicht vergessen, fügt er schmunzelnd hinzu: einen Kugelschreiber zum Abstreichen der Zahlen auf dem Bingozettel. „Und dann viel Glück und viel Spaß.“