Bayern-Ikonen vor Wiedersehen: Müller fliegt zu Lewandowski und verpasst ihm kurzerhand neuen Spitznamen

Bayern-Legenden vor Wiedersehen: Thomas Müller fliegt zu Robert Lewandowski

Stand: 16.07.2026, 21:06 Uhr

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Acht Jahre bildeten Thomas Müller und Robert Lewandowski beim FC Bayern ein kongeniales Duo, nun treffen sie in der MLS aufeinander – und schon vorher wird gefrotzelt.

Chicago – Die Vorfreude muss wirklich groß sein bei Thomas Müller. Schon aus dem Flugzeug heraus meldete sich die Bayern-Ikone mit einer für ihn mittlerweile schon typischen Ansage an seinen alten Kollegen Robert Lewandowski. Acht Jahre lang bildeten er und Lewy beim FC Bayern ein bajuwarisches Offensivduo, das Europa das Fürchten lehrte. Zwischenzeitlich lag zwischen ihren Karrierestationen ein Ozean – doch in wenigen Tagen wieder nur noch ein Rasen.

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In der Nacht auf Freitag (17. Juli, 2.30 Uhr deutscher Zeit) treffen die beiden Superstars erstmals in der nordamerikanischen Profiliga MLS direkt aufeinander, Müllers Vancouver Whitecaps zu Gast bei Lewandowskis neuem Klub Chicago Fire. Und die Frotzeleien nahmen bereits ihren Anfang, noch bevor der Anpfiff überhaupt feststand.

Bayern-Ikonen unter sich: Thomas Müller verpasst Robert Lewandowski kurzerhand neuen Spitznamen

So ließ es sich Müller, der während der WM 2026 bei MagentaTV als Experte fungierte, nicht nehmen, auf ein Video zu reagieren, das Chicago Fire in den sozialen Medien veröffentlicht hatte: „Hi, Lewa! Wir hatten so viele große Momente zusammen, du bist ein großartiger Mensch und Stürmer, ich bin sehr froh, dass du deinen Weg in die MLS gefunden hast. Aber es gibt keine Chance, dass du gewinnen wirst. Es ist Vancouver-Time, Baby!“ Der erste scherzhaft gemeinte Giftpfeil war also aus dem Köcher.

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Die Kampfansage seines kongenialen Offensivpartners saß offenbar, denn Lewandowski ließ beim Anschauen des Videos beinahe sein Handy fallen. Die Reaktion seitens des Polens folgte prompt. „Ich denke, du begehst da mal wieder einen Fehler – Chicago Fire ist dran! Und ich hoffe, dass du auch nach der Niederlage noch froh bist“, konterte der 37-Jährige und schob versöhnlich hinterher: „Aber wir bleiben natürlich Freunde.“

Doch das Verbal-Duell hatte eben noch eine dritte Runde parat. Müller legte auf dem Flug nach Chicago noch einmal nach und verpasste seinem langjährigen Weggefährten kurzerhand einen neuen Spitznamen. „Mein alter Freund, Robert tomorrow no goalski“, sagte er mit einem Grinsen in die Kamera: „Ich freue mich darauf, dich zu sehen und zu treffen, willkommen in unserer Liga. Lewa, ich komme zu dir, wir sehen uns!“

Für Lewandowski bedeutet die Partie in Chicago jedoch weit mehr als nur ein launiges Wiedersehen mit einem alten Weggefährten. Es ist zugleich sein Pflichtspieldebüt in Nordamerika, nachdem er den FC Barcelona nach der vergangenen Saison ablösefrei verlassen und sich Chicago Fire angeschlossen hatte. Das direkte Duell der beiden Altstars ist Teil des Neustarts der MLS nach der einmonatigen Unterbrechung durch die WM, die am 11. Juni begonnen hatte. (kus)