Wacken 2026: Anreise per Bahn wird komplizierter
Im Norden
Bahnstrecken gesperrt: Wacken-Fans müssen viel Geduld mitbringen
Festivalbesucher müssen zwischendurch mit Sack und Pack auf die S-Bahn umsteigen. Teilweise fahren nur Ersatzbusse.
Die Bahn nutzt die Ferienzeit für Bauarbeiten – für Metal-Fans, die Ende Juli per Zug zum Wacken-Open-Air wollen, könnte das zur Geduldsprobe werden: Bis Ende August kommt es im Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr zu Ausfällen, Umleitungen und Ersatzverkehren.
Anreise-Bahnhof für das Metal-Festival ist Itzehoe. Von dort aus geht es für die bahnreisenden Headbanger mit dem Shuttle-Bus weiter. Doch bis zur Kreisstadt des Kreises Steinburg geht es nicht so komfortabel wie sonst.
Wer über den Hamburger Hauptbahnhof fährt – und das gilt auch für Reisende etwa aus Berlin, Hannover oder Bremen –, muss mit Sack und Pack in die S-Bahn umsteigen und bis Pinneberg fahren. Von dort aus geht es mit dem Regionalexpress weiter nach Itzehoe. Bei einigen Verbindungen müssen die Fahrgäste auch in einen Ersatzbus nach Elmshorn steigen, um den Regionalexpress zu erreichen.
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Die wichtigsten Änderungen im Überblick:
RE6 (Hamburg–Westerland/Sylt): Bis Ende August kommt es je nach Bauphase zu verkürzten Fahrten, Zugausfällen und Schienenersatzverkehr.
Die RB61 fährt zeitweise nur zwischen Itzehoe und Pinneberg.
Die RB71 verkehrt zeitweise nur zwischen Wrist und Elmshorn.
Vom 22. Juli bis 12. August beginnen und enden beide Linien in Pinneberg.
Die RB 60 (Itzehoe–Hamburg-Altona) fällt vom 20. Juli bis 12. August vollständig aus.
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Für ausfallende Zugfahrten setzt die Nordbahn Ersatzbusse ein. Pinneberg wird während der Bauarbeiten zum zentralen Umsteigebahnhof. Dort setzt der Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein zusätzliches Servicepersonal ein. Zudem wird das S-Bahn-Angebot verstärkt. (mit dpa)