Decks abgeriegelt, Helikopter-Rettung: Alarm an Bord – AIDA ändert plötzlich Kurs
AIDA ist erst wenige Stunden unterwegs, schon wird Kurs geändert – Helikopter muss landen
Stand: 20.07.2026, 18:28 Uhr
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Im Notfall zählt jede Minute – auch auf einem Kreuzfahrtschiff. Die AIDAperla drehte am Sonntag vom Kurs ab.
Hamburg – Die AIDAperla änderte am Sonntag (19. Juli) völlig unerwartet ihren Kurs. Zwischen Hamburg und der norwegischen Küste drehte das Kreuzfahrtschiff ab. Ein Notfall an Bord war für das Manöver verantwortlich.

Das Kreuzfahrtschiff befand sich gerade auf Norwegen-Kreuzfahrt auf dem Weg nach Haugesund, wie kreuzfahrt-aktuelles.de berichtet. Die medizinische Versorgung reichte demnach für einen Passagier nicht aus. Die AIDAperla-Besatzung forderte einen Helikopter aus Dänemark an.
Notfall an Bord: AIDAperla ändert plötzlich Kurs auf Nordsee-Route
Um den Patienten sicher an den Helikopter zu übergeben, mussten mehrere Bereiche des Schiffes vorübergehend gesperrt werden, berichtet das Kreuzfahrtportal. Die Außendecks 16 bis 18 sowie der Beach Club seien vorübergehend geschlossen gewesen. Nur der Familienbereich Four Elements im hinteren Schiffsteil blieb geöffnet. Nach dem Abflug des Helikopters gab die Crew die gesperrten Bereiche wieder frei.
Die AIDAperla setzte ihre Fahrt in Richtung Norwegen mit leichter Verzögerung fort. Laut den Daten des Schiffsverfolgungsportals vesselfinder.com legte das Schiff am 20. Juli im norwegischen Hafen Haugesund an. An einem spitzen Winkel in der aufgezeichneten Route ist das Notfallmanöver des 300-Meter-Riesen zu erkennen. Am 18. Juli 2026 hatte die AIDAperla in Hamburg Richtung Norwegen abgelegt. Der Notfall ereignete sich an einem sogenannten Seetag an Bord. Nach einem Stopp in Haugesund geht es weiter nach Nordfjordeid, Ålesund, Bergen und dann wieder zurück nach Hamburg (25. Juli 2026).
Medizinische Notfälle an Bord kommen vor. Nicht immer ist im Ernstfall der Einsatz eines Helikopters zum Abtransport eines Patienten in ein Krankenhaus möglich. Wegen Vereisungsgefahr konnte ein Rettungshubschrauber im Februar mitten in der Nacht unmöglich starten. Ein Seenotrettungskreuzer rückte aus, um die Patientin zu übernehmen. (Quellen: kreuzfahrt-aktuelles.de, vesselfinder.com) (ml)